Weemer Kirb 2017 – sie lebt wieder

Nach 4 Jahren Pause hieß es in diesem Jahr wieder: „Die Weemer Kirb, die Weemer Kirb is do, was sinn die Leit so froh, was sinn die Leit so froh!

33 Straußmädels und Straußjungs hatten beschlossen, die alte Tradition der Kirb wieder aufleben zu lassen.

Bild von Klaus Weingart

Bei bestem Kaiserwetter gab es zum ersten Mal in der Geschichte eine Zeltkirb – der „Rote Platz“ wurde kurzerhand zur Kirwe-Location umfunktioniert. Freitags fiel dann der Startschuss, ein DJ sorgte für die gute Stimmung und hin und wieder wurde auch mal die Kirb ausgeruf. Samstags ging das Kirwetreiben dann mit der Liveband „Dr. Beat“ weiter – klasse Musik, hervorragende Stimmung und viele Webenheimer, die die Kirb feiern wollten. Hier muss ich noch ein Lob an die Weemer Straußjugend loswerden: ihr habt das klasse organisiert, es war auch ganz super, dass ihr selbst Dienst im Bierwagen oder im Schnapsstand gemacht habt!
Was es allerdings in der langen Tradition der Weemer Kirb glaub ich noch nie gab – es gab keinen Sekt! Die früher so beliebt-berühmt-berüchtigte Sektbar wurde kurzerhand durch eine hell erleuchtete Schnapsbar ausgetauscht 🙂

Sonntag stand dann die Kirweredd bevor – vom Feuerwehrhaus gab Jonas Schmidt so Allerlei, bisher teilweise noch nicht Bekanntes, zum Besten.

Bild von Klaus Weingart

Und bevor das scheene Bämche dann seinen Platz am Feuerwehrgerätehaus bekam, wurde es noch getauft – auf den Namen „Markus“. Denn dieser Kirwestrauß wurde für unseren – im letzten Jahr verstorbenen – Weemer Küchenbulle, der über viele Jahre einen großen Beitrag zur Weemer Tradition geleistet hat, gewidmet.  Eine tolle Geste von der Straußjugend!

Am Mittwoch wird dann die Weemer Kirb mit dem traditionellen Sekttrinken dann gebührend zu Grabe getragen, um hoffentlich nächstes Jahr wieder ausgegraben zu werden.

Scheen wars! Und vielleicht seid ihr nächstes Jahr noch bisschen lauter und ruft mal öfter die Kirb aus 😉